In großen Teilbereichen des Ruhrgebiets kommt es zu Austritten von Methangas an der Tagesoberfläche. Hierbei handelt es sich um natürliche Gasvorkommen aus dem Steinkohlengebirge, die aus der Zersetzung organischer Substanzen von Torf zu Steinkohle entstanden sind. Methangas ist leichter als Luft und kann über das Kluftsystem des Karbongebirges an die Geländeoberfläche gelangen, wo es sich mit der Außenluft vermischt. In überbauten Bereichen, in denen keine ausreichende Durchlüftung gewährleistet ist, kann es zu erhöhten Methangaskonzentrationen kommen woraus sich bei Anteilen zwischen 4,4 und 16,5 Vol.-% explosive Gemische bilden können.

Ob ein Grundstück von der Methangasproblematik betroffen ist, erfahren Sie bei der zuständigen Behörde Ihrer Kommune. Dort wird Ihnen in der Regel mitgeteilt, ob eine Sicherung gegen Methangas erforderlich ist oder ggf. empfohlen wird. Den Rest übernehmen wir für Sie.

Konzeptentwicklung, Abstimmung, Entwurfsplanung

  • Entwicklung eines Vorentwurfs
  • Anpassung der erforderlichen Sicherungsmaßnahmen an den Bauentwurf
  • ggf. Kombination der Gasdränage mit einer Dränage zur Ableitung von Stauwasser
  • Abstimmung des Vorentwurfs mit der zuständigen Behörde
  • Entwicklung eines Gassicherungskonzeptes
  • Entwurf von Planunterlagen und Detailzeichnungen
  • Erstellung eines Erläuterungsberichtes

Fachbauleitung, Bauüberwachung und Abnahme

  • Überwachung der Bauausführung
  • Abnahme der Gasdränage
  • Fotodokumentation der Gasdränage
  • Erstellung eines Abnahmeberichtes zur Vorlage bei der zuständigen Behörde

 

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